Automatisieren mit KI & Sourcingentscheidungen – TOM als Strategie

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Welche Arbeit bleibt – wer erledigt sie künftig?

Mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Automatisierung verschiebt sich die Rolle der IT grundlegend. Viele operative Tätigkeiten werden künftig automatisiert, während andere Aufgaben strategischer und komplexer werden.

Für Geschäftsführung und CIO entsteht daraus eine zentrale Frage:

Welche Leistungen gehören künftig noch zum Unternehmen – und welche können automatisiert oder extern erbracht werden?

Wie sieht unser zukünftiges Betriebsmodell aus, das Target Operating Model?Eine tragfähige IT-Strategie muss deshalb heute immer drei Themen gemeinsam betrachten:

  • Technologie und Automatisierung

  • Organisation und Kompetenzen

  • Sourcing und Partnerstrategie

how to design value driving digital operatingmodel

Das Entscheidungsmodell

In der Praxis lassen sich interne Leistungen, services zunehmend in vier Kategorien einteilen und entsprechend als interne, externe (im Rahmen einer Sourcing Strategie) oder automatisieren.

Bereich

Inhalt

Organisation

Automatisierung / AI

Datenanalyse, Dokumentenverarbeitung, Testing, Standardprozesse

Software / Plattformen

Strategische Fähigkeiten

Architektur, Governance, Transformation, Geschäftsprozesse

Intern

Shared Services

Standardisierte IT- und Business-Prozesse

Global / regional

Outsourcing / Partner

IT-Operations, Entwicklung, Support, Backoffice

Nearshore / Offshore

Die Herausforderung besteht darin, diese Grenzen konkret heurauszuarbeiten und zu spezifizieren.

  • Zu komplexe und undokumentierte interne Struktur und Know-how führt zu unnötigen Kosten.
  • Zu viel Outsourcing führt zu Abhängigkeiten und Know-how-Verlust.

Mein Ansatz

Ich verbinde Organisationsdesign, Sourcing-Modell und IT-Strategie in einem gemeinsamen Entscheidungsprozess.

Gemeinsam mit Geschäftsführung, Fachbereichen und IT klären wir:

  • Welche Leistungen künftig automatisiert werden können

  • Welche Kompetenzen strategisch im Unternehmen bleiben müssen

  • Welche Prozesse sich für Shared Services eignen

  • Welche Leistungen sinnvoll extern vergeben werden können

Das Ergebnis ist ein realistisches Zielbild für die Organisation, der Nutzung neuester Technologien und einer Partnerstruktur.

Ergebnis

Am Ende steht keine abstrakte Strategie, sondern eine klare Entscheidungsgrundlage:

  • welche Fähigkeiten das Unternehmen intern aufbauen muss

  • welche Leistungen automatisiert werden

  • welche Services zentralisiert werden

  • welche Aufgaben externe Partner übernehmen

Damit entsteht ein Target Operating Model, eine Zielarchitektur und learning organization, die Automatisierung nutzt, strategische Kompetenz behält und externe Ressourcen gezielt einsetzt.